Blog Image

CIA Complementary Intelligence Agency

Comments and analyzes on the present

the virtue to be not politically correct

Ein massiv um sich greifendes Phänomen

Aphorismen Posted on Mo., Dezember 18, 2023 19:33:15

Wir begegnen in der CO2 Kampagne einem massiv um sich greifenden Phänomen. Die CO2 Kampagne ist nur eine unter vielen Kampagnen, die den Begriff der Vielfalt aus den gesellschaftlich relevanten Ebenen verbannen. Vielfalt wird auf gesellschaftlich irrelevante Ebenen umgeleitet.

Statt durch demokratischen Diskurs werden Meinungen von oben nach unten verordnet und mit größtem Aufwand und massivster Intoleranz durchgesetzt.

Die Intoleranz ist so groß dass sie bereits in Irrationalität umschlägt. Höchst rational werden allerdings die damit verknüpften Interessen verfolgt. Interessen die derart gewaltige Ausmaße annehmen, dass sehr deutlich wird, dass es hier um etwas ganz anderes, als die Wahrheit geht.

Dies ist eine höchst gefährliche Entwicklung, denn sie zielt darauf ab die wichtigsten Fundamente der Gesellschaft ihrer Rolle als Zwecke zu berauben und sich ihrer als Mittel zu bedienen.

Zentralstes Element dieser Entwicklung ist die Instrumentalisierung von Wissenschaft und Demokratie.



Im Wandel der Zeit

Aphorismen Posted on So., Dezember 17, 2023 22:33:03

Das gesamte Konstrukt dessen was heute als „Demokratie“ verkauft wird muss hinterfragt werden.

Es muss in dem Sinne hinterfragt werden, wie Demokratie aktuell praktiziert wird. Es muss aber auch in dem Sinne hinterfragt werden, wohin sich diese aktuellen Systeme gemäß der aktuelle Agendas entwickeln sollen.

Bereits in der Gegenwart ist es zu einer grundlegenden Umkehr der demokratischen Vorzeichen gekommen.

Wesentlichstes Merkmal dieser Vorzeichenumkehr ist der Austausch eines formalen Rahmens von Entscheidungsprozessen durch die Ergebnisse solcher Entscheidungsprozesse. Es geht nicht mehr um die Frage wie ein Entscheidungsprozess von statten geht, sondern um den Inhalt des Ergebnisses eines Entscheidungsprozesses.

Die etablierten Strukturen streben nach Stabilität und Erweiterung. Entscheidungen werden nicht mehr durch den „Geist“ der Mehrheit gefällt, sondern durch den „Geist“ der schon getroffenen Entscheidungen bzw. der hierdurch etablierten Strukturen.

Das ist eine fundamentale Abkehr von einem Begriff der Demokratie, der das Volk bzw. die Mehrheit in einem Volk als Souverän versteht.

Der Souverän ist hier weder das Volk noch die Mehrheit. Das Amt des Souveräns hat seinen Träger gewechselt. Der neue Souverän ist das herrschende System.

Weil aber die Vokabeln nicht neu zugeordnet werden, verschleiert der fortgesetzte Gebrauch der alten Bezeichnungen und ihrer Zuordnungen die längst eingetretenen faktischen Veränderungen.

Betrachtet man die Geschichte der Demokratie, so kann diese Entwicklung auch nicht verwundern. War die Demokratie in ihren Anfängen doch schon das Greifen nach der Macht. Einer Macht die zuerst allerdings denen entrissen werden musste, die sie an sich gerissen hatten.

In dieser Phase waren selbstlose Argumente und Kritik an der Macht das Mittel der Wahl um sich die Macht anzueignen. Damit aber dass die Macht von Personen auf Strukturen übertragen war, begann das menschliche Streben nach Macht erneut.

Das Volk als Souverän hatte ausgedient, die Macht war etabliert in Strukturen, derer sich die Funktionäre nun bedienen konnten. Die Funktionäre der Macht und ihrer Hintermänner traten an die Stelle der ehemaligen Inhaber der Macht.

Die Aufklärung hörte auf Waffe gegen jene zu sein, denen man die Macht entreißen wollte. Jetzt wendete sie sich gegen jene neuen Herren der Macht. Die Beibehaltung der ursprünglich mit Selbstlosigkeit argumentierenden Rhetorik war Utopie, denn es waren wieder Menschen die nach Macht strebten und die die Macht innehatte.

Wenn auch unausgesprochen, so doch faktisch in vollem Gange, kam und kommt es zu einem grundlegenden Umbau des Demokratiekonzeptes.

Die Demokratie als Mittel zur Befreiung der Beherrschten hatte ausgedient. Diese Prozesse galoppieren mit solcher Geschwindigkeit, dass bestehende Gesetze gar nicht angepasst werden können sondern beständig neu ausgelegt werden müssen.

Der „Souverän“ der schon längst keiner mehr ist, während er beständig in dem Glauben gehalten wird, es doch zu sein, hat erneut seinen Herrn gefunden.

Jetzt hat es das Volk nicht mehr mit einem Fürsten oder einem König und dessen Launen und Dummheiten zu tun, sondern mit ganzen Armeen hochintelligenter Söldner des Verstandes.

Dieser neue Apparat der Macht wird immer mutiger, immer offener trägt er seine Diktatur zur Schau. Wagt es in den Agendas zur Zukunft Pläne zu schmieden, die sich ganz unverholen gegen alle Grundsätze der Demokratie wenden, wenn sie schon Entscheidungen über eine Zukunft fällen, von det das Volk noch nie etwas hörte.

Wir sehen also, dass sich der Inhalt des Begriffes Demokratie keineswegs so statisch verhält, wie man gerne den Eindruck erweckt. Soll also noch aus dem alten – das Volk befreienden – Geist der Demokratie heraus gehandelt werden um due Würde des Menschen zu retten, so bleibt nur mehr sehr wenig Zeit!



Das System der herrschaft

Aphorismen Posted on So., Dezember 17, 2023 13:28:39

Herrschaft dient primär nicht den Beherrschten sondern den Herrschenden. Demokratie ist somit primär eine Absicherung der Herrschenden gegen die Kritik der Beherrschten.

Die Herrschenden sind nicht selbstlos. Sie haben sich gegen die Konkurrenz aller jener durchgesetzt, die auch herrschen wollen, es aber nicht schafften an die Macht zu kommen. Das sind keine selbstlosen Menschen.

Sie alle aber wissen, also jene die an der Macht sind und jene, die an die Macht kommen wollen, dass alle Formen der Systemmacht über die Beherrschten der Macht nützen, die sie schon innehaben oder erstreben.

Daher wuchert die Systemmacht über die Beherrschten ins Grenzenlose. daher wird jede neue technische Möglichkeit, von den Herrschenden und der scheinbaren Opposition, die ebenfalls nichts anderes als herrschen will, genutzt, um immer mehr Macht über die Beherrschten zu gewinnen.

Ihren Egoismus verbergen die Herrschenden und jene die herrschen wollen dadurch, dass sie sich beständig hinter dem angeblichen Schutz der Ordnung und des Friedens verstecken.

Ein Frieden den sie mit jedem neuen Krieg brechen, wo sie die Beherrschten in den Tod schicken, während sie sich selber in den Bunkern verstecken. Eine Ordnung der sie nur die Beherrschten unterwerfen, während sie sich selbst beständig Hintertürchen und Schlupflöcher offen halten.

Zentralstes Werkzeug ihrer Macht ist die Kontrolle über das Urteilen und Denken der Menschen. Sie suggerieren den Beherrschten beständig das Denken wäre frei und ebenso ihre Urteilsbildung.

In Wahrheit aber sind Denken und Urteilen in keinster Weise frei sondern kausal determiniert. Damit dass die Herrschenden jene sind, die die Kontrolle über das innehaben, was die Beherrschten überhaupt erst zum denken befähigt, über das was sie erfahren und das was sie nicht erfahren, steuern sie bereits das Denken der Menschen.

Und damit dass sie ganz bestimmte Urteile verbieten, während sie andere erzwingen, legen sie genau fest, welche Urteile den Beherrschten überhaupt möglich sind.

Ganz ebenso wie in einem Koordinatensystem legen sie durch die bestimmung der Fixpunkte des Koordinatensystems genau fest, was innerhalb dieses Systems überhaupt denkmöglich ist und was nicht

Schließlich entscheiden sie über ihre Kontrolle des Denkens und des Urteilens was in einem solchen Herrschaftssystem als Mehrheitsmeinung, als normal und somit als richtig bzw. wahr und natürlich gilt.

Umso enger sie das Netz ihrer Überwachung der Beherrschten ziehen, umso kontrollierter sich jeder Einzelne weiß und fühlt, umso sicherer ist, dass die Berrschten nur mehr das denken was sie denken sollen und nur mehr so urteilen wie sie urteilen sollen.

Dazu ist es wichtig, dass sie den Beherrschten unaufhörlich suggerieren diese wären frei, frei in ihrem Denken und frei in ihrem Urteilen. Und während sie den Beherrschten diese nicht vorhandene Freiheit suggerieren, machen sie deren unfreiheit immer größer, ohne dass die Beherrschten es erkennen können.

Der freiheit begegnen die beherrschten im faktischen Sinne nur mehr in der unfreiheit. Denn immer dann wenn ihnen Schuld und Sünde vorgeworfen werden, argumentieren die sich damit selbst begünstigenden Wächter der ordnung mit der angeblichen freiheit der delinquenten.

Somit ähneln die beherrschten einer Herde von Schafen, die in einer Höhle gefangen gehalten wird. Das was von außen in die Höhle gelangt kontrollieren die Eigentümer der Herde. Und falls diese Ebene der Kontrolle nicht reicht um alle Schafen nutzbringend einzupferchen, gibt es einen elektrozaun der den Ausgang aus der Höhle absichert. Sobald nun eines der Schafe nicht nur nicht mehr das richtige denkt und meint sondern auch nicht mehr das richtige tut, wird es von den elektrischen Schlägen des Zauns daran gehindert, auszubrechen oder gar die ganze Herde rebellisch zu machen.

So nützt ein grundgesetz mit dem recht zum widerstand natürlich rein gar nichts, wenn Widerstand erst durch Mehrheiten gerechtfertigt wird, die generierung solcher Mehrheiten dann aber als Anstiftung zur Unruhe verboten wird.

Der angebliche Kampf gegen den angeblichen Terrorismus ist dabei das primäre Mittel der Wahl. Alles und jedes was das system in frage stellt oder bedroht wird zum Terrorismus oder zum Extremismus erklärt um es mit allen möglichen Mitteln bekämpfen zu können.

Sie behaupten es ginge darum den bürger, die beherrschten zu schützen. In Wahrheit aber geht es nicht um den Schutz der beherrschten sondern um den Schutz des Systems und der ordnung, die die Grundlage der Herrschaft der herrschenden bilden.

Die beherrschten werden nicht als subjekte geschützt sondern als Objekte. Als eben jene Masse, die es einerseits zu beherrschen gilt und die andererseits alle materiellen und finanziellen Grundlagen dafür liefert, dass die herrschenden sie überhaupt beherrschen können.

Der Demokratie genannte Prozess ist daher auch nur eine karrikatur von Demokratie, da die herrschenden alle grundlagen und möglichkeiten der urteilsbildung der beherrschten kontrollieren und damit die Aufrechterhaltung der Strukturen sichern, mittels derer die herrschenden ihre Macht ausüben.

Wahre Demokratie würde die Menschen, die Beherrschten nicht nur befähigen die herrschenden auszutauschen sondern ganz ebenso auch die Kontrolle über jene Strukturen auszuüben mittels derer die herrschenden ihre Macht ausüben.

Das aber ist nicht der Fall. Und es ist kein Zufall dass es so ist. Die Konkurrenz um die Macht führt nun dazu, dass eine Selektion stattfindet und gerade und nur jene an die macht kommen, deren Willen zur Macht am ausgeprägtesten ist. Damit freilich ist sichergestellt, dass es eine Evolution des Systems zu immer subtilerer und immer effizienterer Herrschaft über die Beherrschten gibt.

Das System nennt sich zwar Demokratie bezweckt und bewirkt aber das Gegenteil weil es die Herrschaft über die Beherrschten immer mehr verfestigt und die beherrschten immer weitergehend entmündigt.



Über dem Gesetz

Aphorismen Posted on Sa., Dezember 09, 2023 22:58:07

Der jenige dessen Ansicht entscheidet wie ein Tatbestand zu bewerten ist, ist derjenige der über dem Gesetz steht.

Der Herrschafts-Clique in diesem Land hat die Dinge so eingerichtet, dass sie einerseits entscheidet als was ein Tatbestand zu bewerten ist. Und sie hat es so eingerichtet, dass sie entscheiden kann, ob Anklage erhoben wird oder nicht.

Damit hat sich die Herrschafts-Clique eine Position geschaffen, die sie defacto – und das allein ist entscheidend – über das Gesetz stellt!

Die Schutzbehauptung der Herrschafts-Clique, dadurch würden keine einzelnen Personen wie z.B. ein König begünstigt, zählt nicht, denn die Herrschafts-Clique besteht genauso wie ein König aus konkreten Personen.

Sowenig also der Monarch das Recht hat sich über das Gesetz zu stellen, so wenig hat dies auch der konkrete Machtfunktionär. Es spielt keine Rolle ob er sein Amt nur befristet oder Zeit Lebens inne hat.

Er ist und bleibt verantwortlich für sein Tun. Wenn sein Tun gegen das Gesetz verstößt, so muss er zur Verantwortung gezogen werden.

Daher muss der Grundsatz der Gewaltenteilung konsequent Anwendung finden. Es kann nicht sein, dass jene die sich zu verantworten hätten auch jene sind, die darüber entscheiden ob sie sich zu verantworten haben!



meinungsfreiheit

Aphorismen Posted on Sa., Dezember 09, 2023 16:48:50

der wesentliche sinn von meinungsfreiheit ist es, dass der einzelne eine von der meinung des systems der herrschenden abweichende meinung haben und diese auch verbreiten darf. meinungsfreit existiert nur noch auf dem papier, wenn das system der herrschenden immer dann wenn es um systemrelevante meinungen geht, diese meinungsfreiheit einschränkt und abweichende meinungen kriminalisiert um sie verbieten zu können. das ist in deutschland die gängige praxis. damit wird das grund- und menschenrecht auf meinungsfreiheit von staatswegen abgeschafft. mehr noch, damit dass das system sagt „wir“ sind alle israelis oder ukrainer, wird dem individuum höchstselbst seine existenzberechtigung entzogen. das individuum wird in der wesentlichsten essenz seiner existenz, seiner kognitiven autonomie von staatswegen enteignet und somit ausgelöscht. die dahinter stehende logik ist nichts anderes als die grundlegende abschaffung der aufklärung, die abschaffung des menschen im sinne der aufklärung und damit auch der demokratie.



Ein sprachphilosophisches Problem

Aphorismen Posted on Fr., Dezember 01, 2023 11:14:02

Das Offensichtliche ist ein sprachphilosophisches Problem. Das Offensichtliche ist das was am wenigsten erkannt wird.

Wenn man eine abstrakte Größe, ein Prinzip, z.B. das „Böse“ durch eine konkrete Größe also durch die eine Seite eines Konfliktes ersetzt, dann hat man zwar die „Unvergleichbarkeit“, der Preis dafür aber ist die Relativierung des Prinzips.

Wenn die eine Seite das absolute „Böse“, das Rechtlose ist, so kann die dazu polar andere Seite nur das absolut „Gute“, das „Berechtigte“ sein.

Der erste Schritt zur Wahrheit muss also darin bestehen, das abstrakte Prinzip wieder über den konkreten Fall zu stellen. Nur dann ist es überhaupt möglich zu urteilen und die Attibute „gut“ und „böse“ auf beide Seiten wieder anzuwenden.



polizei

Aphorismen Posted on Mo., November 20, 2023 07:25:48

Sie halten eine Ordnung aufrecht. Jene Ordnung die die Aufrechterhaltung der Macht der Herrschenden gewährleistet.

In dieser Ordnung gibt es zwar Gesetze deren Wortlaut den Beherrschten die Existenz von Rechten gegenüber den Herrschenden suggeriert. Rechte die die Macht des Systems also gegen die Herrschenden zu richten scheinen und die Beherrschten zu schützen scheinen.

Aber diese Rechte sind so angelegt und formuliert, dass sie den Herrschenden solche Spielräume der Auslegung und Interpretation einräumen, dass die Anwendung dieser Rechte der Beherrschten gegenüber den Herrschenden von den Herrschenden immer dann unterbunden werden kann, wenn ihnen die Anwendung dieser Rechte nicht genehm ist.

Hinzu kommt das Gewaltmonopol der Herrschenden gegenüber den Beherrschten. Der Akt der Kommunikation in einem konfliktfall ist unmittelbar und spontan. Diese Art der Reaktion obliegt allerdings nur den Herrschenden. Die Beherrschten sind den Herrschenden somit macht- und hilflos ausgeliefert. Die Anwendung ihrer Rechte ist mittelbar wohingegen jeder Konflikt unmittelbarer Natur ist.

Hinzu kommt, dass die Beherrschten zur Anwendung ihrer Rechte gegenüber den herrschenden auf das Agieren des Systems angewiesen sind. Das setzt natürlich voraus, dass das System bzw. Vertreter des Systems sich überhaupt gegen das System und die von ihm ausgehende Machtanwendung wenden. Was seiner natur nach ein höchst unwahrscheinlicher unterfangen ist.

Man sieht somit, dass das system maßgeblich darauf angelegt ist die Aufrechterhaltung des Systems und somit die Aufrechterhaltung der macht der herrschenden durch systemische unterdrückung der beherrschten zu gewährleisten.

Damit die beherrschten nicht gegen dieses Joch rebellieren werden sie von System einerseits systematisch dahingehend indoktriniert, dass sie die beherrschten ohne diese unterdrückung und Beherrschung im Chaos versinken würden, eben weil sie so schlecht sind, die macht der herrschenden somit nur ihrem wohle diene.

Zum anderen werden sie derart konditioniert, dass sie gegenüber dem übervater System solche Angst und unterwürfigkeit entwickeln, dass sie es nicht wagen aufzubegehren.



Transformation von kollektiv und individuum

Aphorismen Posted on Mi., November 08, 2023 08:38:13

Das ist ein transformationsprozess im doppelten Sinne. Die kollektive werden einerseits immer größer und verwandeln sich damit in immer technokratischere und anonymere Strukturen. Damit wird der einzelne aber nicht nur immer machtloser, so machtlos, dass die klassischen menschenrechte keine Anwendung mehr finden können. Der Einzelne wird auch deshalb immer machtloser, weil der einzelne in seiner Menschlichkeit vom kollektiv enteignet wird. Das kollektiv eignet sich alle jene menschlichen egoistischen Attribute an die es dem einzelnen im Kollektiv untersagt. Das zeigt sich unübersehbar in der Geopolitik. Diese Attribute sind für die Qualität des Menschseins so wesentlich, dass mittlerweile nicht mehr nur die praktische Ebene des Handelns betroffen ist, sondern längst schon auch die theoretische Ebene des denkens und vorstellens. Meinungen, Sichtweise, ja sogar einzelne worte die den Meinungen und Sichtweisen des kollektivs zuwiderlaufen werden schlicht kriminalisiert um einerseits ein System von „ausnahmen“ zu generieren andererseits jedoch die angeblichen menschenrechte weiterhin auf dem Papier stehen zu haben um damit argumentieren und operieren zu können. Auf diese weise eignet sich das System Schritt für Schritt alle jene menschlichen Attribute an, die es dem individuum innerhalb des kollektivs untersagt. Es kommt also zu einer Konstellation der Konkurrenz zwischen dem einzelnen und dem kollektiv, einer Konkurrenz um Besitz und Ausübung von Rechten, von ursprünglich nur individuell ausgeübten Rechten des einzelnen die nun auf die leitungsebene der kollektive übertragen werden. Die leitungsebene eines kollektivs ist naturgemäß eine verschwindend kleine minderheit insbesondere in anbetracht immer größerer kollektive. Nur mehr jene Individuen in der leitungsebene dieser kollektive kommen also in den Genuss der Auslegung ihrer ursprünglich menschlichen Attribute. Der drang danach in diese Ebenen zu gelangen und dort entsprechende macht auszuüben wird naturgemäß umso größer, je entmachteter der einzelne in diese kollektiven ist.



Der Souverän

Aphorismen Posted on Sa., Oktober 14, 2023 22:21:04

Souverän ist nicht das Volk sondern die Herrschenden und das System.

Das Volk wird der wahrheit verpflichtet, es hat sich zu rechtfertigen und muss sich der wahrheit unterordnen.

Der souverän die herrschenden hingegen folgen dem umgekehrten Prinzip. Sie sind ihren Interessen verpflichtet, sie müssen sich nicht rechtfertigen, denn sie haben die allmacht der Auslegung. Sie müssen sich der wahrheit nicht unterordnen, sie instrumentalisieren die wahrheit bzw. sie haben das wahrheitsmonopol und definieren die wahrheit.

Das ganze Theater um die wahrheit ist ein Theater für die naiven beherrschten. Sie haben nicht das Recht auf parteilichkeit gegenüber ihren Interessen. Sie werden mit der Wahrheit klein gehalten. Mehr noch sie sind mittlerweile in ihrem selbstverständnis derart verdinglicht, dass sie zu solcher parteilichkeit gar nicht mehr in der Lage wären.

Die wahrheit ist somit ein Instrument zur unterdrückung und Beherrschung des Volkes. Und damit das Volk seine eigene wahrheit nicht erkennen kann, werden ihm permanent glaubenssätze suggeriert, die sein Denken vernebeln.



geschlechtsumwandlung des volkes

Aphorismen Posted on Di., Oktober 10, 2023 11:42:27

„Geschlechtsumwandlung des Volkes“ Das worum es hier geht ist eine prinzipielle Frage. Das Prinzip der Demokratie besteht darin, dass der Wille der sich in der Politik ausdrückt vom Volk, von den Wählern, von den Vielen ausgeht. Das Prinzip aber das hier tatsächlich Anwendung findet und das sich für die Zukunft manifestiert, das ist das umgekehrte Prinzip. Das Volk ist hierbei nicht mehr der Ausgang des politischen Willens sondern der Empfänger des politischen Willens. Das ist eine fundamentale Umkehrung des Prinzips von Ursache und Wirkung. Der Willen soll nicht mehr vom Volk, von den Vielen ausgehen, vielmehr soll das Volk den Willen von sehr wenigen empfangen bzw. erdulden. Das Volk wandelt seine Rolle, vom abgebenden männlichen hin zum empfangenden weiblichen. Man könnte somit von der metapher einer geschlechtlichsumwandlung des Volkes sprechen. Das ist es worum es bei alledem geht!



« VorherigeWeiter »